Konkurs & Insolvenzverfahren
Wie funktioniert ein Sanierungsverfahren in Österreich?
Autor / fachlich geprüft von Dr. iur. Harald A. Schmidt
Veröffentlicht am 20. Juli 2026 · Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 · Lesezeit 7 Minuten
Das Sanierungsverfahren ermöglicht die Fortführung des Unternehmens gegen Erfüllung einer Quote. Der Beitrag erklärt Ablauf und Voraussetzungen.
Grundidee
Das Unternehmen bietet den Gläubigern eine Quote an. Wird der Sanierungsplan angenommen und erfüllt, wird das Unternehmen von den darüber hinausgehenden Verbindlichkeiten befreit.
Mit oder ohne Eigenverwaltung
Bei Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung – unter Aufsicht – stärker eingebunden. Dafür bestehen höhere Anforderungen, insbesondere an Vorbereitung, Unterlagen und die angebotene Quote.
Vorbereitung entscheidet
Erfolgreiche Sanierungsverfahren werden vorbereitet, nicht improvisiert: belastbare Planrechnung, geordnete Buchhaltung, Gläubigerübersicht, Finanzierung der Quote und eine klare Kommunikation.
- Aktuelle Buchhaltung und Liquiditätsplanung
- Vollständige Gläubiger- und Forderungsübersicht
- Realistische Fortführungsrechnung
- Gesicherte Finanzierung der Quote
Häufige Fragen zu diesem Thema
- Wie lange dauert ein Sanierungsverfahren?
- Die Dauer hängt von Umfang, Gläubigerstruktur und Verfahrensart ab. Die Vorbereitung beeinflusst den Ablauf oft stärker als das Verfahren selbst.
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Fachliche Prüfung: Dr. iur. Harald A. Schmidt – Unternehmenskrisen, Restrukturierung, Insolvenzbegleitung. Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick zum österreichischen Rechts- und Wirtschaftskontext und stellt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung dar. Die Beurteilung eines Einzelfalls erfordert eine Prüfung der konkreten Umstände; bei komplexen rechtlichen Fragen ist gegebenenfalls zusätzliche anwaltliche Beratung erforderlich.
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